24
Apr

Neue Leitlinienempfehlungen zur Chemo-und Immuntherapie für Patienten mit metastasiertem Urothelkarzinom

categories Endokrinologie, Forschung, Frauen, Krebs, Männer, Tumore, Urologie    

Das Leitlinienprogramm Onkologie hat die S3-Leitlinie Früherkennung, Diagnose, Therapie und Nachsorge des Harnblasenkarzinoms aktualisiert.

Read more

5
Jul

Kampagne „Rote Karte dem Schlaganfall“ startet ins siebte Jahr

categories Adipositas, Allgemein, Bewegungsapparat, Blut, Bücher, Diabetes, Ernährung, Ernährung/Nahrungsergänzung, Forschung, Frauen, Gefäße, Gesundheit und Reisen, Herz, Hypertonie, Kardiologie, Kopfschmerzen, Koronarsystem, Männer, Migräne, Neurologie, Prävention, Rauchen, Rund ums Kind, Schlaganfall    

Infografik Vorhofflimmern
(c) Bayer AG

Insgesamt sechs Jahre engagiert sich die von Bayer initiierte Kampagne schon für die bundesweite Aufklärung zum Thema Schlaganfall und Vorhofflimmern: Zahlreiche Broschüren, Übungs-DVDs und ein monatlicher Newsletter zeigen die Risikofaktoren auf und erläutern unterschiedliche Präventionsmaßnahmen. Denn rund 70 Prozent aller Schlaganfälle könnten theoretisch durch gezielte Vorbeugung verhindert werden.1

Read more

14
Mai

Erste App begleitet Therapie von Nagelpilz mit Canesten ® Extra

categories Allgemein, Apotheke, Dermatologie, Frauen, Gesundheit und Reisen, Haut, Männer, Nagelpilz, Rund ums Kind    

„Los geht‘s! Phase 1 der Behandlung Ihres Nagelpilzes startet.“ So begrüßt der SpringerCoach Nagelpilz den Nutzer. Die neue kostenfreie Smartphone-App unterstützt den Anwender bei der Behandlung von Nagelpilz mit Canesten ® Extra sechs Wochen lang mit einer Erinnerungsfunktion, hilfreichen Informationen und Videos. Erhältlich istdie App als kostenfreier Download im App Store oder bei Google Play.

Read more

28
Jun

Blasenschwäche: Das Ende eines Tabuthemas

categories Forschung, Frauen, Gefäße, Gesundheit und Reisen, Hyperaktive Blase, Inkontinenz, Männer, Rund ums Kind, Urologie    

interstim positionierung am beckenknochen

Blasenschwäche – ein peinliches Thema für Betroffene, ein unbekanntes in der Gesellschaft. Blaseninkontinenz heißt die Krankheit in der Fachsprache, das bedeutet: Wer betroffen ist, hat andauernd das Gefühl, auf die Toilette zu müssen – und schafft es in vielen Fällen nicht mehr rechtzeitig. Gesprochen wird darüber kaum, die Inkontinenz gilt beinahe als Tabuthema.

Read more

3
Mrz

Insulin glargin: Flaches Wirkprofil und niedriges Hypoglykämierisiko

categories Blut, Diabetes    

Ein Update des Positionspapiers der amerikanischen und europäischen Diabetesgesellschaften (ADA und EASD), das im Januar 2015 erschienen ist, bestätigt die Bedeutung von Basalinsulin in der Behandlung des Typ-2-Diabetes: Basalinsulin ist erneut in allen Stadien der Therapie direkt nach Metformin vorgesehen.1,2 Differenziert man die verschiedenen Basalinsuline anhand ihrer Pharmakokinetik resultiert aus dem langen und flachen Wirkprofil von Insulin glargin (Lantus®) eine erhebliche Reduktion des Hypoglykämierisikos im Vergleich zu NPH-Insulin bei gleichem HbA1c.3 „Insulin glargin hat sich aufgrund des niedrigeren Hypoglykämierisikos und der guten 24-Stunden-Abdeckung durchgesetzt und gilt heute als Goldstandard unter den Basalinsulinen“, erklärte Professor Dr. Monika Kellerer, Stuttgart, im Rahmen des 7. Hauptstadt-Symposium Diabetes in Berlin.* Read more

26
Apr

3 Jahre „Rote Karte dem Schlaganfall“

categories Allgemein, Blut, Diabetes, Ernährung, Frauen, Herz, Hypertonie, Koronarsystem, Männer, Neurologie, Prävention, Rauchen    

Grafik: 1,2 Milliarden Nervenzellen sterben mit einem
Schlaganfall im Gehirn (Quelle: Saver JL. Time is brain –
quantified. Stroke 2006; 37: 263-266.)

„Rote Karte dem Schlaganfall“ geht in das dritte Jahr. Angesichts der knapp 270.000 Schlaganfälle, die sich jährlich in Deutschland ereignen eine wichtige Informations- und Anlaufstelle für Betroffene. Leiden doch über 1.000.000 Million Menschen an den Folgeerscheinungen ihr Leben lang. Read more

18
Feb

Nutzen von PET oder PET/CT bei Knochen- und Weichteiltumoren ist nicht belegt

categories Tumore    

Bei Patientinnen und Patienten mit Knochen- und Weichteiltumoren lassen die derzeit verfügbaren Studiendaten keine belastbaren Schlussfolgerungen zu Vor- und Nachteilen der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) alleine oder in Kombination mit einer Computertomographie (CT) zu. Denn es gibt keine Studien, die den Nutzen im direkten Vergleich zu einer konventionellen Diagnostik untersuchen. Und die wenigen verfügbaren Studien zur diagnostischen Güte, zeigen keine relevanten Unterschiede. Zu diesem Ergebnis kommt der am 15. Februar 2013 veröffentlichte Abschlussbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).
Read more

17
Feb

Jeder Tag ein neues Gesicht – Demenz!

categories Alzheimer, Demenz    

Deutschlandweit sind mindestens 1.5 Millionen Menschen von einer Demenz-Erkrankung betroffen. Mehr als die Hälfte davon haben Alzheimer. Tendenz steigend, bis ins Jahr 2050 soll sich die Zahl mehr als verdoppeln, wenn man den Prognosen von Experten Glauben schenkt. Ursache ist die steigende Lebenserwartung, da über zwei Drittel der Alzheimer Betroffenen über 80 Jahre alt ist.
Read more

6
Dez

Der neue BETACOMFORT® überzeugt durch eine gute Handhabbarkeit

categories Allgemein, Multiple Sklerose    

Was sind Voraussetzungen dafür, dass MS-Patienten gut mit der Injektionshilfe zur Interferontherapie zurechtkommen? Das System sollte gut in der Hand liegen, sich gut greifen und einfach auslösen lassen, so das Ergebnis einer iVote-Meinungsumfrage bei Ärzten während des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) in Hamburg. Das Umfrageergebnis bekräftigt die Vorteile des neuen BETACOMFORT®, der seit September 2012 erhältlich ist. Der optimierte Injektomat ist leichter zu spannen und leichter auszulösen, er bietet den Patienten zusätzlich einen integrierten Tiefeneinsteller für die individuelle Nadeleinstellung und macht so insgesamt die Interferon-Injektion einfacher.
Read more

13
Nov

Fehlersuche im Erbgut von Krebszellen: Deutscher Forschungsverbund entschlüsselt das Genom von Burkitt-Lymphomen

categories Krebs, Tumore    

Ein interdisziplinärer deutscher Forschungsverbund, an dem auch Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) maßgeblich beteiligt sind, hat das komplette Erbgut der Krebszellen von Burkitt-Lymphomen entschlüsselt. Als Teil des Internationalen Krebs-Genom-Konsortiums ICGC konnten die Wissenschaftler zeigen, dass das Erbgut der Tumorzellen des Burkitt-Lymphoms an über 2.000 Stellen im Vergleich zu normalen Zellen verändert ist. Dabei entdeckten die Forscher ein Gen, das in über zwei Drittel aller Burkitt-Lymphome mutiert ist, was neue Angriffspunkte für die Diagnostik und Behandlungsstrategien dieser aggressiven Lymphome liefert. Die riesigen Datenmengen, die bei diesem Projekt anfallen, werden am DKFZ gespeichert und ausgewertet, wo Prof. Roland Eils eigens für die Krebsgenomsequenzierung eine in Deutschland einzigartige Bioinformatikinfrastruktur aufgebaut hat. Die Ergebnisse wurden jetzt in der Zeitschrift Nature Genetics veröffentlicht.

Lymphome sind Krebserkrankungen, die sich von Zellen des Immunsystems, den Lymphozyten ableiten. Unter über 50 verschiedenen Subgruppen stellt das Burkitt-Lymphom die häufigste Form von Lymphomen im Kindesalter dar, sie tritt aber auch bei Erwachsenen auf. Das Burkitt-Lymphom war das erste Lymphom, bei dem bereits in den 1970er Jahren eine wiederkehrende Genveränderung, die sogenannte Burkitt-Translokation, identifiziert wurde. Es handelt sich um den Austausch von Material zwischen zwei Chromosomen, den Trägern der Erbsubstanz, die zur Aktivierung des Krebsgens MYC führt. Allerdings reicht die Aktivierung des MYC-Gens alleine nicht für eine Entartung von Zellen aus. Prof. Dr. med. Reiner Siebert, Sprecher des Forschungsverbundes, Direktor des Instituts für Humangenetik des UKSH, Campus Kiel, und Professor an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, sagt: „Die neuen Forschungsergebnisse zeigen, dass offensichtlich weitere Funktionen der Zelle gestört sein müssen, damit die Aktivierung des Krebsgens MYC zur malignen Entartung führt“.
In der jetzt publizierten Arbeit haben die Wissenschaftler und Ärzte des ICGC MMML-Seq Verbundprojektes in einem sehr umfassenden Ansatz nicht nur die Sequenz des Erbguts von vier Burkitt-Lymphomen vollständig entschlüsselt und auf krankheitsrelevante Mutationen untersucht, sondern auch Daten über die veränderte Aktivität der Gene und ihrer Regulation erhoben. „Durch die systematischen Analysen konnten wir zwischen 1.957 und 5.707 Veränderungen im Erbgut der Burkitt-Lymphome im Vergleich zu normalen Zellen identifizieren“, sagt Dr. Matthias Schlesner aus der Abteilung Theoretische Bioinformatik am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg und einer der koordinierenden Autoren der aktuellen Publikation. „Aber nur 119 genetische Veränderungen führten auch zu veränderten Proteinen.“ Diese Gene wurden von den Forschern weiter analysiert. „Unsere Untersuchungen zeigten, dass ein Gen mit dem Namen ID3 (inhibitor of DNA binding 3) in 68% der Burkitt-Lymphome verändert war, aber quasi nie in anderen Lymphomen“, sagt Dr. Julia Richter aus dem Institut für Humangenetik in Kiel und Erstautorin der Studie. Dr. Benedikt Brors, ebenfalls vom DKFZ, fügt hinzu: „Damit unterscheiden sich die Burkitt-Lymphome entscheidend von vielen anderen Krebsentitäten, deren Genome ein wesentlich uneinheitlicheres Bild zeigen.“ Die Untersuchungen haben somit einen neuen molekularen Marker für die Diagnostik zur Unterscheidung von Burkitt-Lymphomen und anderen Lymphomen identifiziert.

In dem Forschungsverbund ICGC MMML-Seq (Analyse Molekularer Mechanismen in Malignen Lymphomen durch Sequenzierung) arbeiten Ärzte und Wissenschaftler verschiedener Universitäten sowie des Deutschen Krebsforschungszentrums und des Europäischen Labors für Molekularbiologie in Heidelberg eng zusammen, um die Ursachen maligner Lymphome zu entschlüsseln. Koordiniert wird der Verbund durch das Institut für Humangenetik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel / Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel. Ziel des Verbundes ist es, die Fehler im Erbgut von insgesamt 250 B-Zell-Lymphomen, zu denen das Burkitt-Lymphom gehört, durch Sequenzierung des Erbgutes der Krebszellen systematisch zu katalogisieren.

Der ICGC MMML-Seq Forschungsverbund ist Teil des Internationalen Krebs-Genomprojektes (International Cancer Genome Consortium, ICGC). Ziel dieses ehrgeizigen weltweiten Krebsprojektes ist die umfassende Beschreibung von genetischen und epigenetischen Veränderungen in den 50 bedeutendsten Krebsarten. Dies soll die Grundlage zur Entwicklung neuer diagnostischer Ansätze und Therapiestrategien schaffen. Die beiden anderen deutschen ICGC Projekte werden vom Deutschen Krebsforschungszentrum koordiniert. Hier werden zum einen kindliche Hirntumoren, zum anderen Prostatakrebs bei jüngeren Männern analysiert. Die Zusammenführung aller Krebsgenome aus diesen drei deutschen ICGC Projekten erfolgt am Deutschen Krebsforschungszentrum unter der Leitung von Professor Roland Eils.
Die Arbeiten der deutschen ICGC Projekte werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie der Deutschen Krebshilfe gefördert.

Weitere Informationen zum Projekt:
ICGC MMML-Seq: www.icgc-lymphome.de
ICGC: www.icgc.org
Julia Richter et al.: Recurrent mutation of the ID3 gene in Burkitt lymphoma identified by integrated genome, exome and transcriptome sequencing, Nature Genetics, published online 11 November 2012; doi:10.1038/ng.2469
Quelle: Deutsches Krebsforschungszentrum www.dkfz.de

 

Next Page →

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies und dem Einsatz von Google Analytics zu. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen