22
Dez

Haelan 951 immun plus – Positive Wirkung bei Co-Behandlung in der Chemo

categories Krebs    

Im Dezember 2007 gab die Haelan Research Foundation anlässlich des Wiener Kongresses seine Studienergebnisse mit Haelan 951 immun plus®™ bekannt. Eine aktuelle Studie zur Unterstützung der Krebsbehandlung mit fermentierter Soja. Read more

21
Nov

Pulmonale Hypertonie (Lungenhochdruck) – eine Krankheit die Grenzen setzt

categories Lungenhochdruck    

Im November 2007 lud der Selbsthilfeverein pulmonale hypertonie e.v. (ph e.v.) Patienten mit Lungenhochdruck und ihre Angehörigen zum zehnten Mal zu einem dreitägigen Patiententreffen nach Frankfurt ein. Ziel dieses Vereins ist es, diese doch oft tödlich verlaufende Krankheit schon frühzeitig zu erkennen und zu bekämpfen. Es wird dann mit den Betroffenen die für sie am besten geeignete Therapiemaßnahmen ausgearbeitet um die Lebensqualität zu erhöhen.

Eine erste Studie über epidemiologische Daten in Deutschland zeigt, dass die Pulmonale Hypertonie (PH) mit anderen Krankheiten assoziiert – mindestens 2480 und maximal 11160. PH aufgrund von Linksherzerkrankungen mindestens 380.000 und anderen PH mindestens 190.000 und maximal 496.000 Patienten betrifft. Nach einer Lungenembolie wahrscheinlich sogar mehr als 12.000 Patienten. Bei Volkskrankheiten wie COPD oder Lungenembolie kann genauso eine pulmonale Hypertonie auftreten. Eine weitaus größere Sorge besteht in den Entwicklungsländern, durch HIV, Tuberkulose und bei Höhenbewohnern. Deshalb hat die WHO ( World Health Organisation) die PH in das Programm Globale Allianz gegen chronische Lungenkrankheiten aufgenommen.

Krankheitsbild der pulmonalen Hypertonie

Grundlagen sind genetische Ursachen, die in der Familie liegen. Seit den 80er Jahren forschen Arzte daran und seit ca. 8 Jahren konnten Grundlagen – wie angewandte klinische Studien das Gen identifizieren, das kausal der Auslöser für die Krankheit ist. Es enthält die Bauanleitung für ein Protein auf der Zelloberfläche, dem sogenannten Bone Morphogenic Protein Receptor Typ II oder kurz BMPRII. Bei cirka 50 Prozent der Betroffenen mit genetisch bedingtem Lungenhochdruck findet man Defekte in diesem Gen, viele davon haben einen strukturell veränderten Rezeptor zur Folge. Rezeptoren sind Schaltstellen der Zelle über die
biochemische Botschaften ausgetauscht werden. Der BMPRII ist ein Membranrezeptor, der das Zellwachstum reguliert. Die Mutation dieses Rezeptors führt zu einer gestörten Signalübertragung in den glatten Muskelzellen, welche die Wände der Lungengefäße bilden.

Sie begünstigt damit das Bestreben der glatten Muskelzellen sich ungehemmt zu vergrößern und zu vermehren. Wie genau diese Wege stattfinden, darüber weiß man noch sehr wenig und deshalb genießt dieses Forschungsbild besonders große Aufmerksamkeit.

Die Betroffenen leiden durch die starke Verengung der Lungengefäße unter Atemnot und das bei geringster Belastung oder sogar in Ruhesituationen. Blaue Lippen, Ödeme in den Beinen und Brustschmerzen, sowie schnelle Ermüdungserscheinungen prägen das Krankheitsbild und den Leidensweg der Betroffenen – Heilungschancen sind gleich null.

Die Mortalitätsrate stieg von 10.922 auf über 15.000 Personen an, wobei die Todesfälle bei Frauen zu und bei Männern abnahmen. Die Zunahme der Todesfälle ist auch damit zu erklären, welche durch besseres Zuordnen und Erkennen der Krankheit zurückzuführen ist.

Therapie und Atemübungen

Gerade bei Lungenhochdruck, der sich durch eine zunehmende Rechtsherzschwäche bemerkbar macht, ist die körperliche Belastbarkeit sehr eingeschränkt und die Prognose schlecht. Bei schwerer Linksherzinsuffizienz konnte aber durch körperliches Training ein positiver Effekt, was Leistungsfähigkeit, Herzfunktion, Lebensqualität und vor allem was die Überlebensrate betrifft, nachgewiesen werden. In einer kontrollierten, randomisierten Studie in Heidelberg wurden die Effekte von Atemtherapie und körperlichem Training bei Patienten mit Lungenhochdruck untersucht.

Resultat war – dass die Gruppe mit der zusätzlichen Atem und Bewegungstherapie – signifikant besser abgeschnitten haben, als die Gruppe die nur eine konventionelle Reha mit Urlaubscharakter bekam. Die Lebensqualität, die Sauerstoffaufnahme und der 6-Minuten – Gehtest waren deutlich besser als in der Kontrollgruppe. Die Studie zeigt, dass körperliches Training bei den Betroffenen eine hoch effiziente und sichere Therapiemethode darstellt und die medikamentöse Therapie damit optimal ergänzt.

Es sind nach Angaben der Ärzte keine schwerwiegenden Nebenwirkungen aufgetreten – die Patienten waren jedoch alle hochmotiviert und zeigten Tendenzen sich dadurch zu überfordern. Patienten mit einem Abfall der Sauerstoffsättigung < als 85 % bei Belastung brauchen Sauerstoffzufuhr und müssen besonders intensiv überwacht werden.
Quelle und Bilder: pulmonale Hypertonie e.v. Gemeinnütziger Selbsthilfeverein

www.phev.de November 2007/ Frankfurt

Text: ASTe

Welche Patienten sind für das Training geeignet

30
Jun

Parkinson-Therapie: Pflaster ermöglicht konstante Wirkstoffabgabe über die Haut

categories Parkinson    

Hamburg. Wenn es schwerer fällt, von einem Stuhl aufzustehen, wenn die Handschrift kleiner wird und die Stimme leiser, wenn beim Gehen Gleichgewichtsprobleme auftreten und die Hand zittert, obwohl sie entspannt aufliegt, können dies erste Symptome einer beginnenden Parkinson-Erkrankung sein. Read more

25
Mai

Kein Thema ist Schmerz bei moderner Regionalanästhesie

categories Allgemein    

Hamburg/ Mai 2007.Seit der Einführung von Naropin®, welches ein Lokalanästhetikum ist, sind in der Zwischenzeit 10 Jahre vergangen. Aus diesem Grund kann auch AstraZeneca, die herstellende Pharmafirma eine positive Bilanz ziehen. Dies erklärte Sie bei einer Pressekonferenz anlässlich des Deutschen Anästhesiekongresses in Hamburg im Mai 2007.

Sämtliche operativen Fachgebiete, wie zum Beispiel Orthopädie, Urologie oder Gynäkologie usw., umfasst die anästhesiologische Versorgung und betrifft frühgeborene Säuglinge genauso wie auch Kranke im fortgeschrittenen Alter. Selektiv-Lokale Anästhesien sind zum unverzichtbaren Bestandteil in der Chirurgie geworden. Ob bei Kaiserschnittgeburten in der Geburtshilfe, Gynäkologie oder in der Urologie, Orthopädie oder Kardiologie, genauso wie in der Viszeralchirurgie bei großen abdominellen Eingriffen. Die Vorteile gegenüber der sonst vorgenommenen Vollnarkose liegen nicht nur in der geringeren Stressreaktion, sondern auch in der weitgehenden Schmerzfreiheit während der postoperativen Phase. Das Infektionsrisiko wird gesenkt und damit auch der besseren Wundheilung Rechnung getragen. Der Wirkstoff Ropivacain ist ein wichtiger Baustein in der innovativen Fast-Track-Rehabilitation und wird seinen Wert in der Zukunft im klinischen Alltag als Standardsubstanz noch weiter ausbauen können.

Ein wichtiger Fortschritt ist, das bei der Neugeborenen-Schmerztherapie der Wirkstoff inklusive der kontinuierlichen postoperativen Infusion zur Schmerztherapie, die Zulassung seit April 2007 erfolgt ist.
Durch die steigende Zahl der Operationen die ambulant stattfinden und den Kontrollverlust bei einer Vollnarkose hat sich die Aufenthaltsdauer im Krankenhaus gesenkt. Die Mortalitätsrate wurde ebenfalls um 20 – 30 Prozent in der Regionalanästhesie weiter herabgesenkt. Klinische Studien (201) an über 15.000 Patienten untermauern diese.

Ropivacain ist das am besten untersuchte Lokalanästhetikum im klinischen Alltag in der Regionalanästhesie. In früheren Jahren wurde man bei einer Kolonrektomie bis zu 15 Tage im Krankenhaus einbehalten und das war auch die Regel. Heute hat sich dank der Lokalanästhesie die Verweildauer verkürzt um 4 – 5 Tage. Die heutige Verweildauer bei normaler Heilung ist dann zwischen 6 und 7 Tagen.

Könnte man die Fast-Track-Methode und den flächendeckenden Einsatz von Fast-Track bei allen Kolonresektionen praktizieren, so könnte man cirka 50.000 -70.000 Patienten pro Jahr operieren und behandeln. -Dadurch würden dann cirka 10.000 -15.000 weniger Komplikationen auftreten und dadurch wiederum ca. 420.000 Behandlungstage eingespart werden. Das ist hinsichtlich der Gesundheitsreform auch ein rechnerischer Punkt weil er einen planerischen und somit auch kostenreduzierenden Verwaltungsaufwand für Ärzte/ Pflegepersonal und Verwaltung bedeutet. Leider werden die Fast-Track Operationen nur in cirka 10 Prozent der deutschen Kliniken bis jetzt durchgeführt.

Hintergrundinformation

Entwicklung des Stellenwertes der Regionalanästhesie im klinischen Alltag

Bereits seit Jahrtausenden suchte die Menschheit nach Möglichkeiten, schmerzfrei zu operieren. Bis ins 19. Jahrhundert war die Wirkung der gängigen Methoden und Substanzen wie Mohn, Schierling, Bilsenkraut und Mandragora jedoch noch äußerst unbefriedigend. Erst 1846 gelang dem Bostoner Chirurg J. C. Warren mit der Verwendung von Äther der Durchbruch in der Anästhesie.

Im 19. Jahrhundert waren die Risiken der Vollnarkose beträchtlich. Eine von 200 Operationen endete tödlich allein infolge einer Narkosekomplikation. Schon Anfang des 20. Jahrhunderts konnte dieses Risiko um den Faktor 10 gesenkt werden und bis heute sogar um den Faktor 1000! Trotz dieser Fortschritte waren und sind die postoperativen Nebenwirkungen der Allgemeinanästhesie erheblich.

Die lokalanästhesierenden Eigenschaften von Kokain wurden bereits von Sigmund Freud und Karl Koller Ende des 19. Jahrhunderts entdeckt. August Bier spritzte Kokain zur Betäubung des Rückenmarks in den Liquorraum und erfand damit die Spinalanästhesie. Im 20. Jahrhundert folgte die Plexusanästhesie zur Betäubung des Armes und die Epiduralanästhesie zur Linderung des Wehenschmerzes. Das Lokalanästhetikum Kokain war aber nicht nur für die Patienten gefährlich, seine Nebenwirkungen betrafen auch die Ärzte. Diese wurden häufig abhängig.

Die spezifischen Risiken der Lokalanästhetika wurden erst durch die Entwicklung hoch wirksamer und zunehmend sicherer Substanzen wie Lidocain, Bupivacain und neuerdings Ropivacain (Naropin®) überwunden. Parallel dazu wurden auch die Methoden und Techniken verbessert und verfeinert, so dass mittlerweile die Regionalanästhesie aus dem klinischen Alltag nicht mehr wegzudenken ist.

Quelle: Pressekonferenz AstraZeneca 5.Mai2007 Hamburg
Auszüge aus Pressetext Hintergrundinformation – AstraZeneca
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15
Mai

Speichel der Krustenechse: Eine Hoffnung fur Typ 2 Diabetiker?

categories Diabetes    

Menschen mit Typ 2 Diabetes konnten in Zukunft von einem neuen, intelligenten Wirkstoff profitieren. Ursprunglicher Fundort: im Speichel der seltenen, nordamerikanischen Gila Krustenechse. Die Herstellung des Wirkstoffes erfolgt vollsynthetisch. Zwei der ausergewohnlichen Tiere sind ein Geschenk des Pharmaunternehmens Lilly, das Ende November 2006 die Deutschland-Zulassung fur ein neues Diabetes-Medikament erhalten hatte. Read more

19
Jan

Hilfe für Menschen mit allergischen Atemwegs- und Hauterkrankungen

categories Allergie, Allgemein    

Die Innovative Tabletten- Immuntherapie gegen Allergische Rhinitis – Allergische Erkrankungen nehmen in der Welt immer mehr an sozialer Bedeutung zu. Ihre Häufigkeit ist auch bei Kindern erheblich gestiegen. ¼ der Bevölkerung der westlichen Industrieländer sind von allergischer Rhinitis oder allergischem Asthma betroffen.

Allergische Erkrankungen der Atemwege werden durch inhalative Allergene verursacht , von denen die Gräserpollenallergene die größte Bedeutung haben. Allergien sind meist chronisch und das bedeutet eine lebenslange symptomatische Therapie.

Wie entsteht eine Allergie:

Sie entwickelt sich durch wiederholten Kontakt mit dem verursachenden Allergen. Zunächst bilden bestimmte Leukozyten nach dem Kontakt Immunglobulin – E ( IgE) – Antikörper. Die Person ist dann auf den Allergieauslöser sensibilisiert obwohl sich keine Symptome vorhanden sind. Bei erneutem Kontakt mit dem Allergen kann es zu allergischen Reaktionen kommen die sich in unterschiedlich äußern. Das reicht von ständigem Juckreiz bis hin zu einem anaphylaktischen Schock. Auch Spätreaktionen nach Kontakt von 6 – 24 Stunden sind als Entzündung oder Gewebeschwellung möglich.

Häufig äußern sich Allergien in Formen wie Asthma bronchiale, allergischer Rhinokonjunktivitis ( Heuschnupfen), atopischen Ekzemen, Kontaktdermatitis, Nesselsucht oder lokalen Schwellungen. Es können also auch verschieden Organe davon betroffen sein. In Europa sind 52 % der Allergiker auf Gräserpollen allergisch, sie leiden unter ständigem ANiesreiz, verstopfter Nase. Dies zieht die Einschränkung der Konzentrationsfähigkeit nach sich. Die Lebensqualität sinkt. Im Arbeitsleben geht die Produktivität verloren und cirka 10 Millionen Arbeitsstunden dadurch auch.

Welche Therapien gibt es:

Die Untersuchungsstudien zur Gräserimpftablette sind die größte, die je durchgeführt wurden. Es ist die einzige Tablette zur speziellen Immuntherapie und das erste Präparat, das in 27 Ländern Anerkennung gefunden hat. Sicherer als Spritzen oder Tropfen, Anwendung 1 x tägl. unter die Zunge, genaue Dosierung, Problemlose Lagerung und die Medikation ist zu Hause durchführbar.Optimale Erfolge erzielt man bei einer Therapie die 4 Monate vor der Pollensaison beginnen sollte, es ist aber auch ein Erfolg bei der Einnahme noch 8 Wochen vor der Saison möglich. Vorteile der SIT gegenüber der Pharmakotherapie sind die Langzeitwirkung, wirksame Behandlung von Rhinitis und die Prävention von Neusensibilisierungen bei Kindern. Vorbeugung gegen Asthma bronchiale.

82% der Patienten fühlen sich nach der Behandlung mit der Gräserimpftablette besser. 54% der Patienten haben eine Zunahme der beschwerdefreien Tage zu vermelden. Die Studien – GT-08 – wurden über 2 Jahre fortgeführt um die Langzeitwirkung zu überprüfen. Behandlungsbeginn vor der Saison, Weiterführung während der Saison. Die Gräserimpftablette ist verschreibungs- und apothekenpflichtig. Die Kosten hierfür werden von der Krankenkasse übernommen. Kinderstudien haben begonnen, sind in der Erprobung der Wirksamkeitsstudien genauso gut wie bei den Erwachsenen. Wenn die Studien abgeschlossen sind, kommt auch ein Produkt für Kinder auf den Markt.

Quelle: Pressinformation 19.01.2007 ALK-SCHERAX
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