10
Aug

Brustkrebs: Ganzheitliche Medizin unterstützt Behandlung bei Metastasen

categories Blut, Frauen, Tumore    

Metastasen entstehen durch Verschleppung von Tumorzellen, meistens über die Blutbahn oder die Lymphabflusswege. Der genaue Mechanismus ist noch nicht vollständig geklärt. Welche Therapien empfehlenswert sind, dafür gibt es keine pauschalen Antworten. Ziel der Behandlung bei metastasiertem Brustkrebs ist, das Wachstum des Tumors einzugrenzen, das weitere Fortschreiten der Erkrankung zu verzögern und Beschwerden zu lindern. „Wenn nach zunächst erfolgreicher Behandlung nach Jahren Metastasen auftreten, ist der Schock groß”, sagt Dr. med. Nicole Weis, beratende Ärztin der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK). Die erkrankten Frauen sollten erst einmal Ruhe bewahren und sich genügend Zeit für eine Entscheidung nehmen, welche Therapien sie wählen. moreWeiterlesen…

3
Aug

Neue Therapiemöglichkeit bei Brustkrebs von Roche – mehr Hoffnung durch Antikörperbehandlung mit Perjeta

categories Blut, Chirurgie, Frauen, Krebs, Tumore    

weibliche Brust@Roche

Etwa jede achte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Damit gehört das Mammakarzinom – so wird der Brustkrebs im Medizinjargon bezeichnet – zu der mit Abstand häufigsten Krebsform. Deutschlandweit gibt es bei Frauen jährlich 72 000 Neuerkrankungen. Jede vierte betroffene Frau ist jünger als 55 Jahre, jede zehnte unter 45 Jahre alt. moreWeiterlesen…

3
Aug

Bayer HealthCare entwickelt Tumormetabolismus-Inhibitoren mit Sprint Bioscience

categories Frauen, Krebs, Männer, Tumore    

Bayer HealthCare (Bayer) hat mit dem schwedischen Unternehmen Sprint Bioscience AB (Sprint Bioscience) eine Kooperations- und Lizenzvereinbarung über die Erforschung, Entwicklung und Kommerzialisierung onkologischer Wirkstoffkandidaten abgeschlossen. Im Rahmen dieser Vereinbarung erteilt Sprint Bioscience dem Unternehmen die Lizenz für ein Forschungsprogramm, das sich im präklinischen Stadium befindet und auf die Hemmung des Stoffwechsels in Tumorzellen abzielt. Bayer wird die weitere Entwicklung des Programms übernehmen und erhält die weltweiten Vermarktungsrechte für daraus resultierende potenzielle Krebstherapeutika und -diagnostika.

“Wir wollen die Ergebnisse aus der Krebsforschung in wirksame Therapien umsetzen und so die Lebensqualität von Patienten verbessern. Der Tumorstoffwechsel bietet vielversprechende Angriffspunkte für die Krebstherapie und ist deshalb ein Schwerpunkt unserer Onkologieforschung”, sagte Professor Andreas Busch, Leiter Global Drug Discovery und Mitglied des Bayer HealthCare Executive Committee. “Wir freuen uns über die Kooperation mit Sprint Bioscience, durch die wir unser Portfolio auf diesem Gebiet ausbauen. Das Forschungsprogramm hat das Potenzial, neuartige Behandlungsoptionen für Krebspatienten zu eröffnen.”

Auf Grund ihres unkontrollierten Wachstums weisen Krebszellen einen veränderten Stoffwechsel (Tumormetabolismus) auf, der sie häufig resistent gegen herkömmliche Strahlen- und Chemotherapien macht. Sprint Bioscience hat Substanzen (Inhibitoren) gegen ein Molekül entwickelt, welches eine entscheidende Rolle im Stoffwechsel der Krebszellen spielt und für das Überleben der Tumorzellen wichtig ist. Solche Inhibitoren könnten die Grundlage für neuartige wirksame Therapien bilden, da sie in der Lage sind, Krebszellen selektiv anzugreifen.

“Wir freuen uns sehr, dass wir diese Vereinbarung über eines unserer Tumorstoffwechsel-Projekte abschließen konnten. Wir sind überzeugt, dass Bayer ein idealer Partner für die Weiterentwicklung dieses Programms ist. Die Vereinbarung ermöglicht uns gleichzeitig, mit zusätzlichen Investitionen den Ausbau unseres Portfolios im Bereich Tumormetabolismus voranzutreiben”, sagte Dr. Anders Åberg, CEO von Sprint Bioscience.

Im Rahmen der Vereinbarung könnte Sprint Bioscience bis zu rund 190 Millionen Euro an potenziellen Zahlungen im Zusammenhang mit vereinbarten präklinischen, klinischen und umsatzbezogenen Meilensteinen erhalten, darunter eine Vorauszahlung von Bayer anlässlich der Vertragsunterzeichnung. Darüber hinaus hat Sprint Bioscience Anspruch auf Lizenzgebühren auf weltweite Umsätze aller Produkte, die aus der Kooperation hervorgehen.

Über Onkologie bei Bayer
Mit dem Ziel, das Leben von Menschen zu verbessern, arbeitet Bayer an der Erweiterung seines Portfolios für innovative Behandlungen. Das Onkologie-Portfolio von Bayer umfasst bereits drei zugelassene Produkte sowie mehrere andere Wirkstoffe in verschiedenen Phasen der klinischen Entwicklung. Alle diese Produkte spiegeln den Forschungsansatz des Unternehmens wider, der die Suche nach geeigneten Zielmolekülen (Targets) zur Krebsbehandlung in den Vordergrund stellt.

Über Sprint Bioscience
Sprint Bioscience AB (publ) gehört, mit Sitz in Stockholm, zur pharmazeutischen Industrie in Schweden. Sprint Bioscience hat sich zum Ziel gesetzt, Wirkstoffkandidaten für die Krebstherapie mit höherer Zeit- und Ressourceneffizienz für den weltweiten pharmazeutischen Markt zu entwickeln. Sprint Bioscience ist im NASDAQ First North gelistet und wird unter dem Kürzel SPRINT gehandelt.
Weitere Informationen sind auf der Website des Unternehmens zu finden: http://www.sprintbioscience.se. Der Certified Advisor ist Redeye: http://www.redeye.se.

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2
Aug

Ein Wecker für schlafende Hirnstammzellen

categories Frauen, Krebs, Männer, Neurologie, Parkinson, Tumore, Zellen, ZNS    

Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum erstellten  molekulares Profil der neuronalen Stammzellen aus dem Gehirn von Mäusen.  fanden sie heraus, dass der Botenstoff Interferon gamma bestimmte  Stammzellen aus dem Schlaf weckt und ihre Aktivierung einleitet. Der Botenstoff, bei Sauerstoffmangel und dadurch ausgelöste Schäden ausgeschüttet wird, lässt sich möglicherweise einsetzen, um Hirnstammzellen nach Verletzungen oder bei degenerativen Erkrankungen gezielt zu aktivieren. moreWeiterlesen…

30
Jul

Ameisen unter der Haut: Restless-Legs-Beschwerden werden oft wie Juckreiz empfunden

categories Frauen, Gefäße, Männer, Neurologie, Parkinson    

Menschen, die an dem Restless-Legs-Syndrom (RLS) leiden, wissen meist gar nicht, was mit ihnen los ist.  Es ist für sie schwierig, ihre Beschwerden eindeutig zuzuordnen. Sie empfinden die Symptome irgendwie eigenartig und seltsam. Häufig ähnelt das Gefühl einer Art Juckreiz, den Patienten zum Beispiel so beschreiben: moreWeiterlesen…

30
Jul

Parkinson-Krankheit und Risiko Straßenverkehr: Wer darf noch ein Auto steuern?

categories Altenpflege/Pflegeeinrichtungen, Neurologie, Parkinson    

Das Autofahren ist für viele Menschen mit Morbus Parkinson ein wichtiges Stück ihrer Unabhängigkeit. Allerdings führt die Erkrankung zu körperlichen, psychischen und kognitiven Beeinträchtigungen, die das Autofahren gefährlich machen können – für sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer. Wer darf also noch fahren, wer nicht mehr? Vor allem Männer hängen an ihrem Führerschein. Erster Ansprechpartner ist immer der behandelnde Arzt. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Neurologie hin. „Über die Fahreignung wird immer im Einzelfall entschieden. Es gibt keine allgemein gültigen Richtlinien“, sagt Privatdozent Dr. Carsten Buhmann, Ärztlicher Leiter des Bereichs Neurologie am Ambulanzzentrum des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE). Der Neurologe hat aber festgestellt: Nach einer Tiefen Hirnstimulation (THS) fahren Parkinsonpatienten im Fahrsimulator besser Auto. moreWeiterlesen…

29
Jul

Schöne Haut während der Schwangerschaft

categories Dermatologie, Frauen, Haut, Rund ums Kind, Schwangerschaft    

Die Schwangerschaft ist eine Zeit der Freude auf das erwartete Kind. Sie bedeutet aber auch eine Zeit der Veränderung für die werdenden Mütter. Der Körper muss jetzt Enormes leisten und auch auf die Haut kommen neue Herausforderungen zu. Um die häufig nach der Geburt zurückbleibenden Dehnungsstreifen zu verhindern, setzen viele Frauen auf eine Extraportion Pflege. Aber ist das richtig? Prof. Dr. Volker Steinkraus, Dermatologe und Leiter des Dermatologikum Hamburg, erklärt die häufigsten Hautveränderungen während der Schwangerschaft und gibt Hautpflege-Tipps. moreWeiterlesen…

27
Jul

Borreliose zunehmend schwieriger zu erkennen

categories Blut, Infektologie, Neurologie    

Die durch Zecken übertragene Infektionskrankheit Borreliose ist nicht immer leicht zu erkennen. Es gibt unterschiedliche Bakterienarten und verschiedene Ausprägungsstadien der Infektion. Diagnostik und Therapiemöglichkeiten werden zudem in medizinischen Fachkreisen kontrovers diskutiert. Bisher teilte man die Borreliose in drei Stadien des zeitlichen Verlaufes und der charakteristischen Symptome ein: moreWeiterlesen…

27
Jul

Diabetes unter Kontrolle – Neue Ideen für mehr Aufmerksamkeit 10 Jahre „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“

categories Allgemein, Bewegungsapparat, Blut, Diabetes, Frauen, Gesundheit und Reisen, Kardiologie, Männer, Prävention    

„Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ steht für zehn Jahre erfolgreiche Aufklärung, eine halbe Million Besucher, mehr als 20 Partner und 30.000 ausgefüllte Risikochecks. Um die Volkskrankheit Diabetes noch mehr ins Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken, bietet die von Sanofi 2005 initiierte Aktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ den Besuchern immer neue Ideen: Anlässlich des 10. Geburtstages wurden im Main-Taunus-Zentrum in Sulzbach auf dem Müslifahrrad mehr als 200 Kilometer geradelt, Wünsche von Insulinpatienten gesammelt, gesunde Frühstücksideen kreiert und die aktuellen Zahlen der Aktion präsentiert. moreWeiterlesen…

24
Jul

Ein selektiver Wirkstoff hält Blutgefäße in Schach

categories Augen, Augen, Blut, Ophtalmologie, Rund ums Kind, Tumore, Zellen    

Durch unkontrolliert wachsende Blutgefäße im Auge, welche die Netzhaut schädigen, können die Betroffenen erblinden. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) haben nun ein Molekül gefunden, dass diesen Prozess möglicherweise stoppt: Das Protein Semaphorin 3C (Sema3C) hemmt im Tiermodell effektiv das krankhafte Wachstum von Blutgefäßen im Auge. Sema3C wird vom Körper selbst produziert. Seine eigentliche Aufgabe besteht darin, das Wachstum von Nervenzellen zu kontrollieren. moreWeiterlesen…

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